SHELL-AUTOATLAS Gebietsbeschreibungen
Die Bayerische Ostmark
Östlich der Strecke
Hof-Nürnberg-Regensburg-Passau liegt ein Gebiet, das
autotouristisch durch Straßenbauten der letzten Jahrzehnte
gut erschlossen ist, jedoch sehr wenig befahren wird. Die
Bayerische Ostmark (eine schon lange angewandte
verkehrspolitische Begriffsbezeichnung) erstreckt sich vom
Fichtelgebirge bis zur österreichischen Grenze östlich
Passau und schließt somit den Bayerischen Wald sowie die in
Bayern gelegenen Teile des Böhmerwaldes ein.
Die neue Bundesstraße „85 neu" führt von der
erst 1950 erbauten Autobahn-Auffahrt „Grafenwöhr" an
Auerbach vorbei nach Sulzbach-Rosenberg. Auf diese Weise
kann man, in Sulzbach auf die Bundesstraße 14 nach Osten
abzweigend, bequem den fertiggestellten südlichen Teil der „Bayerischen-Ostmark-Straße"
erreichen, der bei Erbendorf beginnt und vorbei an Weiden
und Oberviechtach bis nach Rötz führt, wo die neu erbaute
Straße unversehens endet. Für die Weiterfahrt empfehlen sich
als Ziel Waldmünchen und Furth im Walde, von wo die
„Scheiben-Straße" und die „Brennes-Straße" nach
Bayerisch-Eisenstein und Zwiesel führen. Auf dieser
landschaftlich sehr schönen Strecke fährt man durch den
Böhmerwald. Man kommt mit dem Wagen bis zum Arbersee am Fuße
des großen Arbers (1490 m), der höchsten Erhebung des
Bayerischen Waldes. Von der Brennesstraße führt der
neuerbaute Schwebelift hinauf zum Arbergipfel. - Von Zwiesel
kann man über die „Ruselbergstraße" nach Deggendorf fahren.
Dieser
Autoatlas wird mit freundlicher Genehmigung von MAIRDUMONT
im Landkartenarchiv veröffentlicht. Vielen Dank!