Wie kommen die alten Karten ins Internet
Mit Hilfe eines DIN-A3 Scanner werden die Karten gescannt. Je nach Größe werden dabei mehrere Scans nötig. Nach dem Scannen werden die einzelnen Scans mit Hilfe eines Grafikprogramms zusammengelegt und als eine gemeinsame Grafik gespeichert. Anschließend wird die Grafik in kleine Kacheln zerschnitten, damit der Ladevorgang des gewünschten Kartenausschnitts nicht zu lange dauert. Eine Karte kann dabei zwischen 600 und 3000 Kacheln groß sein. Diese Kacheln werden dann ins Internet hochgeladen und in unsere Datenbank eingefügt.
Zusatzinformationen wie etwa Beschreibungen der Regionen die man oft auf der Rückseite der Karten finden kann werden mit einer Texterkennungssoftware gescannt oder wenn die Qualität der Karte schlecht ist, sogar abgeschrieben. Kleine Sonderkarten, wie etwa die auf der Rückseite von Straßenkarten befindlichen Stadtpläne werden auch gescannt und ins Archiv eingebaut. So werden keine Informationen und Pläne in den alten Karten verloren gehen.
Für jede Karte gibt es ein eigenes Register. So werden in Straßenkarten die größten Ortschaften und in Stadtplänen die größten Straßen oder alle Stadtteile aufgefaßt und mit einer Koordinate versehen in einer Datenbank zusammen geschrieben. Bei dem Dunlop Autoatlas aus den 1920er Jahren sind zum Beispiel für alle 89 Teilblätter über 3.000 Ortschaften mit mehr als 1.000 Einwohner erfasst worden. Eine Suchmaschine hilft zusätzlich die gewünschte Ortschaft in eines der 89 Karten zu zu finden.